Die Geschichte
Der Anbau von Hirse begann im Nahen Osten im Neolyth. Die ältesten Bezeugungen gehen auf das Jahr 10000 v. Chr. zurück. Im Jahr 5000 hatte sich HIrse dann in ZEntraleuropa verberitet. Hirse wurde oft den Kranken gegeben, da sie leicht zu verdauen ist, was auch archäologische Funde am See Fucino bezeugen. Die Verwendung von Hirse zur Zubereitung einer bestimmten Sorte Gnocchi, die typisch für l'Aquila waren und "Sorgetti" genannt wurden, ist für das gesamte XIX Jh. dokumentiert. Auch zum Brotbacken war Mehl aus Hirse beliebt. Zur Zeit wird Hirse zur Zubereitung von Eintöpfen und Suppen verwendet, wobei der Anbau eher an die Ernährung von Vieh oder Hausteiren gebunden ist.
Der Name dieser antiken Varietät kommt daher, dass ihre Reifung im Monat Mai stattfindet.
Aktuelles Produktionsgebiet im Park: In vielen Gebieten innerhalb des Parkterritoriums, auch bei grösserer Höhe.
Beschreibung
Gegenüber anderen Herbst-Winter Zerealien, verfügt Hirse über eine bessere Resistenz gegen Trockenheit und erträgt Temperaturen von bis zu 38°C, wenn die Luft nicht zu feucht ist. Im Winter kann die Hirse sogar, unter etwas Schnee vor thermischen Sprüngen geschützt, Temperaturen von bis -20°C Stand halten.
Hirse enthält viele Ballasstffe, besonders lösliche Ballaststoffe. Fur eine Zerealie hat sie einen niedrigen glykemischen Index. Während des Kochvorgans erhöht sich deutlich das Volumen der Hirse. Diese Eigenschaft und die starke Präsebz von Ballasstoffn ermöglichen die Zubereitung von sattmachenden Suppen und Eint¨pfen mit wenigen Kalorien. Im Handel sind hauptächlich zwei Hirse-Sorten verfügbar:
Jahreszeitigkeit des Produkts: Hauptsächlich wird die herbstliche Saat verwendet und kurz vor dem Sommerbeginn geerntet. Ganzjährig im Handel verfügbar.
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